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Mobbing & Burnout >> Burnout >> Infos rund um Burnout

Woran erkennt man Burnout?

Viele Burnoutbetroffene bemerken erst spät, wie sie in die Burnout-Krise geraten sind, wie aus der engagierten aktiven Person ein angespannter und erschöpfter Mensch geworden ist. Der Beruf, einst Herausforderung und Anerkennung, ist nun Anstrengung und Last, Privat- und Alltagsleben sind ohne Freude und Zufriedenheit. Das gesamte Leben ist überschattet von Resignation und Verbitterung.

Bei Burnout ist die Balance zwischen Arbeitsleben und Privatleben aus dem Lot geraten. Über Jahre hinweg wurden eigene Bedürfnisse und Wünsche missachtet, körperliche und soziale Signale nicht wahrgenommen, sondern auf die leichte Schulter genommen und ignoriert.

Wenn man etwas gegen Burnoutentwicklungen tun will, muss man die Warn- und vor allem spätestens die Alarm-Symptome kennen und erkennen:

Typisch für Burnout sind Veränderungen im Sozialverhalten: deutliche Hinweise sind ein sozialer Rückzug und zunehmende Isolierung, ein abnehmendes Einfühlungsvermögen in Kunden, Klienten, Patienten, ein kontinuierlicher Abbau des beruflichen und sozialen Engagements und der beruflichen Leistungsfähigkeit bei steigender Resignation, Enttäuschung, Verzweiflung.

Typisch für Burnout ist der Phasenverlauf. Nicht jeder Burnoutbetroffene muss notwendigerweise alle Stadien durchmachen und alle Symptome erleben. Manche bleiben über Jahre hinweg in einer Phase, anderen gelingt es, den Teufelskreis zu unterbrechen, indem sie ihr Leben und ihre Einstellungen ändern.

Insbesondere folgende Symptome und Warnzeichen müssen ernst genommen werden, um ein Ausbrennen zu verhindern bzw. zu stoppen:

Burnoutanzeichen und Burnoutsymptomatik (nach Burisch 1994)

Begeisterung und Enthusiasmus in der Anfangsphase

  • Überengagement in der Anfangsphase (unbezahlte Mehrarbeit, extremes Verantwortungsdenken, Gefühl der Unentbehrlichkeit

Reduziertes berufliches Engagement

  • Distanzierung, Desillusionierung, Verlust als Einfühlungsvermögen, verminderte Effizienz, negative Arbeiteinstellung
  • Abbau der Leistungsfähigkeit (Konzentration), Motivation (häufiges Fehlen, Dienst nach Vorschrift),  Kreativität (Phantasie)

Emotionale und psychische Symptome

  • Gefühle des Versagens, Ärgerns und Widerwillens, Schuldgefühle, Gereiztheit und Aggressivität, Frustration, Gleichgültigkeit, Enttäuschung, Resignation, Verbitterung, Gefühle der Hilflosigkeit und Verzweiflung

Psychosomatische Reaktionen

  • andauernde Müdigkeit, Schlafstörungen, häufige Erkältungen und Grippen, Kopfschmerzen , Magen- Darm- Beschwerden

Verflachung des emotionalen, sozialen und geistigen Lebens

  • Gleichgültigkeit, Resignation, sozialer Rückzug und Isolierung in Berufs- und Privatleben, Gleichgültigkeit und Desinteresse, Resignation, Verbitterung

Mobbing & Burnout

ver.di Bildungswerk Hessen e. V.
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